30.06.22: Was­ser­tor­pro­jekt: ALLE GLEICH, JEDE*R ANDERS

7 Skulp­tu­ren im Wassertorkiez

220531_Layout Pla­kat — FINAL
220531_Layout Plakat - FINAL
2022-07-01 Was­ser­tor­pro­jekt (2)
2022-07-01 Wassertorprojekt (2)
2022-07-01 Was­ser­tor­pro­jekt (1)
2022-07-01 Wassertorprojekt (1)
2022-07-01 Was­ser­tor­pro­jekt (7)
2022-07-01 Wassertorprojekt (7)
2022-07-01 Was­ser­tor­pro­jekt (5)
2022-07-01 Wassertorprojekt (5)
2022-07-01 Was­ser­tor­pro­jekt (6)
2022-07-01 Wassertorprojekt (6)
2022-07-01 Was­ser­tor­pro­jekt (3)
2022-07-01 Wassertorprojekt (3)
2022-07-01 Was­ser­tor­pro­jekt (4)
2022-07-01 Wassertorprojekt (4)
previous arrowprevious arrow
next arrownext arrow
220531_Layout Plakat - FINAL
2022-07-01 Wassertorprojekt (2)
2022-07-01 Wassertorprojekt (1)
2022-07-01 Wassertorprojekt (7)
2022-07-01 Wassertorprojekt (5)
2022-07-01 Wassertorprojekt (6)
2022-07-01 Wassertorprojekt (3)
2022-07-01 Wassertorprojekt (4)
previous arrow
next arrow

Am 30. Juni 2022 war es soweit: Die Sitz­mo­du­le aus Kor­ten­stahl wur­den offi­zi­ell ein­ge­weiht. Das euro­pä­isch geför­der­te Skulp­tu­ren­pro­jekt im Was­ser­tor­kiez konn­te trotz Pan­de­mie und Lock­down erfolg­reich umge­setzt werden.

Zusam­men mit sechs sozia­len Ein­rich­tun­gen und dem QM Was­ser­tor wur­de unter der Feder­füh­rung des OSZ Hans-Böck­ler-Schu­le durch die Fach­klas­sen „Fach­kräf­te für Metall­tech­nik“ Skulp­tu­ren aus Stahl als Lern­pro­zess im Unter­richt ange­fer­tigt. Bes­ser gesagt, vie­le glei­che Modu­le, die sich durch ihre End­ge­stal­tung der Sitz­flä­chen und Auf­stel­lung ganz indi­vi­du­ell im Kiez prä­sen­tie­ren. Mal als Wel­le, mal als Mini-Forum, mal als ein­fa­che Bank. Mit Pflanz­käs­ten in Anleh­nung an die Tra­di­ti­on der Fran­zö­si­schen Gartenkunst.

Natür­lich auch mit dem Gedan­ken an Nach­hal­tig­keit in unse­rer Gegenwart.

Der Name Was­ser­tor­kiez geht auf die wich­ti­gen geschicht­li­chen Was­ser­we­ge im Quar­tier zurück und hat eine lan­ge Tra­di­ti­on als „ret­ten­des Ufer“ für Flücht­lin­ge. Das Wel­len­zei­chen wird die ein­zel­nen Skulp­tu­ren mit­ein­an­der ver­bin­den und ist Erken­nungs­zei­chen des Projektes.

In einem Kiez, in dem so vie­le Kul­tu­ren auf­ein­an­der pral­len, laden die­se Sitz­mo­du­le künf­tig ein: NIMM PLATZ…mach mal Pau­se auf der coo­len Wel­le. Sie berei­chern so die Arbeit die­ser ganz unter­schied­li­chen sozia­len Ein­rich­tun­gen auch als Mög­lich­keit für Begeg­nung und Austausch.

Zu bewun­dern sind die Skulp­tu­ren in der Otto Wels Grund­schu­le, der Rit­ter­burg, bei Bona Pei­ser, dem Mehr­ge­nera­tio­nen­haus, der Flücht­lings­kir­che, im Statt­haus Böck­ler­park und natür­lich in der Hans-Böckler-Schule.


Von Kiez­re­por­ter Juli­an Kirschan:

Rund­gang zum Pro­jekt­ab­schluss: Neue Sitz­ge­le­gen­heit im Kiez schaf­fen Verbindungen

Juni 2022. Von Sep­tem­ber 2019 bis Juni 2022 wur­de das Pro­jekt “Stär­kung des sozia­len Zusam­men­halts durch ver­bin­den­de Objek­te” im Pro­gramm Sozia­ler Zusam­men­halt über das Quar­tiers­ma­nage­ment Was­ser­tor­platz geför­dert. Was die Hans-Böck­ler-Schu­le betrifft, waren dort vor allem die Schul­lei­te­rin Frau Seypt, der Abtei­lungs­lei­ter Herr Pet­ter und der tech­ni­sche Lei­ter, Herr Gro­pe, an der Pro­jekt­durch­füh­rung betei­ligt. Elke Schmid war für wei­te­re Unter­stüt­zung beim Rund­gang und für die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Ein­rich­tun­gen im Rah­men des Pro­jekts zur Stel­le. Auf gar kei­nen Fall ver­ges­sen wer­den darf die Schü­ler­schaft der Hans-Böck­ler-Schu­le, ohne deren tat­kräf­ti­ges Enga­ge­ment es die neu­en Metall-Sitz­ele­men­te im Kiez nicht geben wür­de. An den Sta­tio­nen des Rund­gangs wur­de ihnen über­all mit gro­ßem Bei­fall gedankt, sie kön­nen wirk­lich stolz auf sich sein.

Ver­bin­dun­gen schaf­fen durch ver­bin­den­de Ele­men­te – die­se Idee steht hin­ter dem Pro­jekt mit dem dann orga­nisch gewach­se­nen Arbeits­ti­tel “Alle gleich, jede*r anders!”, das in der Hans-Böck­ler-Schu­le (OSZ Kon­struk­ti­ons­bau­tech­nik) durch­ge­führt und vom Quar­tiers­ma­nage­ment Was­ser­tor­platz geför­dert wur­de. Auf einem Rund­gang am Don­ners­tag, den 30. Juni, prä­sen­tier­ten die Pro­jekt­be­tei­lig­ten die Ergeb­nis­se. Ent­stan­den sind Sitz­ge­le­gen­hei­ten aus Metall, die dau­er­haft an ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen im Kiez auf­ge­stellt sind. Die Ele­men­te schaf­fen eine visu­el­le Ver­bin­dung zwi­schen den Ein­rich­tun­gen des Kiezes und laden zum Ver­wei­len ein.

Bei einem Rund­gang am Don­ners­tag, 30. Juni, prä­sen­tier­ten die Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen und die Schü­ler­schaft der Hans-Böck­ler-Schu­le (OSZ Kon­struk­ti­ons­bau­tech­nik) die Sitz­ele­men­te aus Metall, die auf kunst­vol­le Wei­se ent­stan­den sind. Unter­stützt wur­den sie bei die­ser Prä­sen­ta­ti­on durch die künst­le­ri­sche Lei­tung Elke Schmid, das QM-Team und die jewei­li­gen Ein­rich­tun­gen. Ins­ge­samt sie­ben Sitz­ele­men­te aus Metall sind ab sofort dau­er­haft an Ein­rich­tun­gen im Kiez auf­ge­stellt. Für die Gestal­tung der Ele­men­te teil­ten die Ein­rich­tun­gen der Hans-Böck­ler-Schu­le ihre Wün­sche mit.

Mehr Auf­ent­halts­qua­li­tät für den Kiez

In Wel­len­form ist zum Bei­spiel die Gestal­tung des Metall-Sitz­ele­ments beim Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Was­ser­tor an das Logo der Ein­rich­tung ange­passt. Das Sitz­ele­ment für das Statt­haus Böck­ler­park hat als Ver­bin­dungs­ele­ment in der Mit­te einen Grill – pas­send zu dor­ti­gen Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten im Gar­ten. “Der biss­chen Retro-Chic passt gut zu unse­ren Räu­men, die für Musik, Kul­tur, Begeg­nung ste­hen. Außer­dem haben wir jetzt tol­le Mög­lich­kei­ten für Älte­re zum Ras­ten – Bän­ke waren im Kiez bis­her eher rare Ware”, freu­te sich Ire­ne Bleidt, Lei­te­rin der sozio-kul­tu­rel­len Pro­jekt­räu­me Bona Pei­ser in der Ora­ni­en­stra­ße 72.

An der Gestal­tung der Sitz­flä­chen betei­lig­ten sich die Ein­rich­tun­gen teil­wei­se auch selbst. Das Kin­der­frei­zeit­haus Klei­ne Rit­ter­burg ver­sah die Sitz­flä­che des für sie bestimm­ten Sitz­ele­ments mit Buch­sta­ben aus Mosa­ik­stei­nen, die den Ein­rich­tungs­na­men darstellen.

Vie­le posi­ti­ve Effek­te – QM-Arbeit sicht­bar machen

Alles in allem hat­te das Pro­jekt vie­le posi­ti­ve Effek­te – nicht nur für die Schü­ler­schaft, die sich lan­ge Zeit über die selbst geschaf­fe­nen Wer­ke im Kiez freu­en kann. Wich­tig zu beto­nen ist außer­dem, dass die Ein­rich­tun­gen im Kiez wäh­rend des Pro­jekts näher zusam­men­ge­rückt sind. “Es ist eine rich­tig gute Koope­ra­ti­on, die wir durch das Pro­jekt jetzt zur Hans-Böck­ler-Schu­le haben”, zog Alex­an­der Had­lich, der Lei­ter vom Statt­haus Böck­ler­park, beim Rund­gang Bilanz. Sein State­ment steht stell­ver­tre­tend für wei­te­re Ein­rich­tun­gen im Quar­tier, deren Ban­de sich hof­fent­lich auch nach Ende des Pro­jekts wei­ter fes­ti­gen las­sen. Gleich­zei­tig sind die neu­en Sitz­ge­le­gen­hei­ten aus Metall ein Sym­bol für den Ansatz des Quar­tiers­ma­nage­ments und machen QM-Arbeit im Quar­tier sicht­bar und erlebbar.